"Jööö, schau das herzige Kälbli"

06.09.2019
Über 600 Primarschülerinnen und Primarschüler erfuhren viel Wissenswertes über Bauernhoftiern

Warum schlingt die Kuh das Fressen so rasch hinunter? Wie kann ein Bibeli ganz alleine aus dem Ei schlüpfen? Wie streichelt man am besten einen Hofhund? Diese und noch viel mehr Fragen wurden den 26 Primarklassen aus dem Kanton Zürich auf dem Ausbildungs- und Versuchsbetrieb Strickhof Wülflingen beantwortet. Während der ganzen Woche konnten jeweils sechs Klassen am Morgen oder am Nachmittag den Strickhof besuchen. Die Schultage sind bei den Schulen sehr beliebt und deshalb gut besucht. Organisiert und durchgeführt wurden sie von Sabine Bosshard und Véronique Keller, unterstützt von verschiedenen Fachpersonen.

Quietschendes Säuli

Die Kinder und ihre Lehrpersonen durften sechs verschiedene Bauernhoftiere näher kennenlernen: Mutterkühe, Ziegen, Esel, Hühner, Hofhunde und Schweine. Die Kinder zeigten sich sehr interessiert und gleichzeitig ehrfürchtig. Als sie zu den Ziegen ins Gehege durften, zeigten sie sich ebenso scheu wie die Tiere selbst. Der Ziegenkäse und die Ziegenmilch zum Degustieren genossen sie danach umso mehr. Interessant war auch zu hören, dass Esel nicht zu viel Gras fressen dürfen, weil sie sich an karge Landschaften gewohnt sind. Die Kinder lachten über das quietschende Säuli, das für kurze Zeit von seiner Mutter entfernt wurde, und sie waren erstaunt, dass Kühe von Aludosen tödlich verletzt werden können.

Produkte vom Bauernhof

Die Kinder durften nicht nur Tiere streicheln und Stallluft schnuppern, sie duften auch von Bauernhof-Produkten kosten: Zum Znüni gab es Süssmost und Äpfel und zum Abschluss Fotzelschnitten und Apfelmus zu geniessen. Für die meisten war das einfache Gericht aus Grossmutters Küche nicht bekannt, doch es kam bei den jungen Leuten bestens an!



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