Strickhof Jahresbericht 2018

25.02.2019
Strickhof Jahresbericht 2018

Strickhof Jahresbericht 2018

Vorwort aus dem Strickhof Jahresbericht 2018 von Ueli Voegeli

Der Mensch im Mittelpunkt
In den letzten Jahren durfte der Strickhof in vielen Bereichen Erfolge erzielen, denken wir an Kooperationen wie AgroVet-Strickhof oder die Integration der Hauswirtschaft an Mittelschulen. Daran dürfen wir uns erfreuen. Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass unser bisheriger Erfolg nicht der Feind unserer Zukunft wird. Die Strickhof Geschäftsleitung erarbeitet derzeit die Vision für den Strickhof 2020+. Die eingeschlagene Richtung des Strickhofs als das Deutschschweizer Kompetenzzentrum für Bildung und Dienstleistung in der Land- und Ernährungswirtschaft soll grundsätzlich weiterverfolgt werden. Heute geht es darum, unsere Kompetenzen noch mehr zu bündeln. Wir wollen weiterhin versuchen, mittels Zusammenarbeit weiterzukommen, um damit der Land- und Ernährungswirtschaft einen Mehrwert zu bieten. Der Strickhof wird folglich dynamisch bleiben und unsere Chancen stehen gut: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen über ein enormes Potential.

Die Chancen der digitalen Transformation
Auch für uns ist es eine grosse Herausforderung, bei unseren Mitarbeitenden, aber auch bei unseren Lernenden und übrigen Kunden eine Überzeugung zu schaffen, dass es bei der Digitalisierung nicht einfach um eine weitere Rationalisierungsmassnahme geht, sondern der digitale Raum neue Möglichkeiten bietet für das «Lehren, Lernen und Arbeiten» und schliesslich für das Wohlbefinden der Menschen. Im vergangenen Jahr haben wir Grundsteine gelegt, damit wir von den Chancen der Digitalisierung profitieren können. Wobei es in der Berufsbildung immer noch um die gleiche Frage geht wie schon vor 150 Jahren: Was macht guten Unterricht aus? Von den Lehrpersonen wird handlungs- und kompetenzorientierter Unterricht verlangt, heute und in Zukunft immer mehr unterstützt von digitalen Hilfsmitteln. Diese Hilfsmittel ermöglichen nicht nur einen vielfältigeren Unterricht, sondern führen auch zu einer gewissen Effizienz. Die Rolle der Lehrperson als reine Wissensvermittlerin ist definitiv vorbei. Heute müssen sie als Lernbegleiter und –förderer mit den Lernenden das Wissen werten, vernetzen und einordnen. Diese Veränderung verlangt von allen Beteiligten eine offene Haltung. Aber ich bin überzeugt, dass schliesslich alle davon profitieren können.

Lösungen für die Zukunft
Im Bereich Beratung müssen Lösungen erarbeitet werden für den Landwirt der Zukunft. Der Landwirt und die Landwirtin müssen in der immer digitaleren Arbeitswelt bestehen können. Dazu müssen wir sie befähigen. Kompetenzen im Managen von Daten sind in Zukunft vermutlich wichtiger als die Melkmaschine im Detail zu kennen. Mittels Versuchen können wir aufzeigen, ob ein digitales Hilfsmittel in der Landwirtschaft einen Mehrwert bringen kann. Gleichzeitig ist es zwingend, die Wirtschaftlichkeit von solch meist kostspieligen Investitionen kompetent überprüfen zu können.

Grosser Dank an alle Beteiligten
Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Kolleginnen und Kollegen am Strickhof für ihr Mitwirken, ihr grosses Engagement und ihren wertvollen Einsatz für den Strickhof. Ich danke ebenso unserer Amtsleitung, unserer Schulkommission, den Branchen- und Berufsorganisationen, Berufsbildnern, Geschäftspartnern und Amtsstellen für die wohlwollende Unterstützung und die konstruktive Zusammenarbeit. Dieser Dank richtet sich insbesondere auch an die ETH Zürich und die Universität Zürich, unsere geschätzten Partner von AgroVet-Strickhof.



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