Husi-Gedicht, freiwilliger Hauswirtschaftskurs August Affoltern a. A.

08.09.2017

Die Kochgruppe um 7 Uhr aufsteht
und bereit macht das Zmorgenbuffet.
Ist das Buffet dann bereit,
kommen wir hereingeschneit.
Jeder nimmt sich was er mag:
Honig, Confi, Fruchtsalat.
Jeder isst sein Brötli brav,
denn sonst wird er bestraft.
Ist der Abwasch dann gemacht,
geht es weiter ganz durchdacht:
Besen schwingen, Zimmer pflegen,
Tische putzen und Handanlegen.
Im Unterricht sind wir aufmerksam,
und nach drei Wochen fast handzahm.
Viele neue Rezepte tuen wir kennenlernen
und diese dann schätzen lernen.
Der Zmittag kommt pünktlich um Zwölfe,
alle sind schon hungrig wie Wölfe.
Nach der stärkenden Mahlzeit wird es richtig streng,
denn mit der Zeit wird es meistens eng.
Die Küche muss wieder glänzen,
darum muss jeder den anderen ergänzen.
Nebst Esszimmer und Küche,
gibt es noch weitere Ansprüche:
WC, Bad und Duschen ebenfalls,
und der Boden schlimmstenfalls.
Ist dies dann überstanden,
sind wir mit einer Pause einverstanden.
PingPong, Billiard oder Basketball,
spielen wir in der Freizeit auf jeden Fall.
Nach der Erholung voll parat,
rüsten wir Karotten oder Kopfsalat.
Neben kochen von feinen Gerichten,
lernen wir auch unsere T-Shirts zu flicken.
Ein Magnet für die Büroklammern,
mussten wir zusammen hammern.
Im Werken haben wir dies und mehr vollbracht,
und es hat uns Spass gemacht.
Während wir am Hämmern sind,
kocht die andere Gruppe den Znacht geschwind.
Um sechs Uhr wird der Gong geschlagen,
und alle rennen hin mit leerem Magen.
Haben wir diesen dann gefüllt,
steht Andrea nach vorne und brüllt:
"Zusammenstellen und alles raustragen,
jetzt kann ich die Kochgruppe weiter plagen."
Hat's die Kochgruppe dann geschafft,
wird gemeinsam noch ein Rundlauf gemacht.
Um 22:15 Uhr ist es dann soweit,
jeder macht sich bettbereit.
In der Nacht ist es jedem überlassen,
man kann schlafen, pokern oder jassen.
Du darfst dich nur nicht erwischen lassen,
sonst musst du am nächsten Morgen abwaschen.
Kommen wir dann endlich zum Schlafen,
plagen uns die gemeinen Schnaagen.
Am Morgen sind wir dann schön verstochen,
darum haben wir jetzt fertig gesprochen.
von Robin &Luca



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