Besuchstag bei den Lernenden 1. Lehrjahr Lebensmitteltechnologe/ Lebensmitteltechnologin

11.04.2016

Am 8. April öffnete der Strickhof in Au-Wädenswil die Schultüren für die Angehörigen sowie Berufs-bilderinnen und Berufsbildner der Lernenden, die dereinst als Lebensmitteltechnologinnen oder Lebensmitteltechnologen in die Berufswelt einsteigen werden.

Mit den Worten «Wir möchten Ihnen einen Einblick in unseren Schulalltag geben» eröffnete Remo Saladin, Leiter Grundbildung Lebensmitteltechnologie und Hortikultur, den Besuchstag am 8. April 2016 am Strickhof in Wädenswil-Au. Während der dreijährigen Ausbildung besuchen die angehenden Lebensmitteltechnologinnen und -technologen den Berufsschulunterricht an insgesamt zwölf Blockkursen während jeweils drei Wochen am Strickhof in Au-Wädenswil. Der Strickhof ist die einzige Berufsschule in der Deutschschweiz, an der die schulische Ausbildung zur Lebensmitteltechnologin und zum Lebensmitteltechnologen absolviert werden kann. Die praktische Ausbildung absolvieren die Lernenden in einem Betrieb der Lebensmittelindustrie in einem von acht Schwerpunkten. Diese sind: Backwaren, Bier, Convenience-Produkte, Fleischerzeugnisse, Getränke, Schokolade, Trockenwaren oder Zuckerwaren.

Gute Zusammenarbeit mit ZHAW und Stadt
Aufmerksam verfolgten die über 80 Besucherinnen und Besucher die Ausführungen von Remo Saladin zur guten Zusammenarbeit des Strickhofs mit der ZHAW und der Stadt Wädenswil. Dabei gehe es insbesondere um Know-how-Transfer und die gemeinsame Nutzung der Infrastruktur; so hat der Strickhof die Möglichkeit, Laboratorien der ZHAW sowie die Turnhallen der Stadt Wädenswil zu benutzen. Weiter informierte der Leiter Grundbildung und Hortikultur über Neuerungen bezüglich der Berufsmaturitätsschule Natur, Landschaft, Lebensmittel (N-BMS): Ab Schuljahr 2016/17 ist geplant, die lehrbegleitende Berufsmaturität auch für Lernende Lebensmitteltechnologe/-technologin anzubieten.
Anschliessend an das Einführungsreferat stand der Unterrichtsbesuch in den vier 1. Lehrjahr-Klassen auf dem Programm. Unterrichtet wurden die Fächer Biologie, Rohstoffkunde, Allgemeinbildender Unterricht, Informatik, Physik sowie Arbeitssicherheit.

Zimmer mit Seesicht
Nach einem feinen Mittagessen in der Kantine, dem privat geführten Restaurant Auried, benutzten die meisten Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, die beiden Internate mit insgesamt 140 Internatsplätzen, oberhalb des Standortes Wädenswil-Grüental gelegen, zu besichtigen. Darin können die Lernenden während der drei Unterrichts-Wochen logieren sowie das Morgenessen einnehmen. Die beiden Internate sind zweckmässig und komfortabel eingerichtet und bieten zudem Unterhaltungsmöglichkeiten etwa mit Tischfussball oder einem Billardtisch. Als spezielle Anziehungspunkte für die Besucherinnen und Besucher sind die Zimmer in den oberen Stockwerken mit wunderschöner Seesicht zu erwähnen.
Nach zwei weiteren Unterrichtsstunden am Nachmittag rundete ein feiner Abschlussapéro den Besuchstag in Au-Wädenswil ab. Die Kommentare der Gäste waren durchwegs positiv und reichten von «eindrücklich» bis «sehr interessant und informativ» und «sehr spannend». (weid)



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