Adventsmarkt vom 3. Dezember am Strickhof in Lindau

04.12.2015

Der Strickhof-Adventsmarkt erstrahlte an einem neuen Ort auf dem Areal des Schulbetriebs, aber trotzdem wie gewohnt in bezauberndem Glanz.

Auch der «neue» Standort zwischen dem Hauptgebäude, der Mensa und der Mehrzweckhalle sorgte für eine sehr schöne festlich-vorweihnachtliche Stimmung am sechsten Strickhof-Adventsmarkt vom 3. Dezember in Eschikon-Lindau. «Dies ist für mich ein willkommener Anlass, um mich mit selbstgemachten Pralinen, Guetzli, und Würsten einzudecken», freute sich eine ältere Besucherin aus dem nahegelegenen Tagelswangen. Nicht nur sie, sondern weitere rund 2‘000 Besucherinnen und Besucher aus der Umgebung freuten sich darüber, dass der Strickhof auch dieses Jahr einen Adventsmarkt organisiert hatte. Zu degustieren und kaufen gab es aber nicht nur kulinarische Köstlichkeiten, sondern auch eine breite Auswahl an handwerklichen Kunst- und Schmuckgegenständen sowie an viel Handgestricktem und mehr.

Baustelle und Adventsmarkt in einem
Inmitten der 35 mit Lichtergirlanden beleuchteten Marktstände zog ein kleiner Holzbau in Scheunenform die Aufmerksamkeit der Besucherinnen und Besucher auf sich. Darin hatten sie die Möglichkeit, sich über den neusten Stand von Agrovet-Strickhof zu informieren. Der Abbruch der alten Gebäulichkeiten hatte den Beginn der Bauarbeiten für dieses wegweisende Bildungs- und Forschungszentrum signalisiert und bildete auch den Grund, weshalb der Adventsmarkt an einen anderen Standort auf dem Strickhof-Areal hatte verlegt werden müssen. Nach diesem Informationsstand zogen die angenehmen Töne der Drehorgel von Markus Waber die Marktbesucher in ihren Bann. Von dort waren es nur noch wenige Schritte in die Mehrzweckhalle, in der auch den kleinen Gästen gleich eine Auswahl an Unterhaltung geboten wurde: Sie konnten sich schminken lassen, in der Turnhalle einen abwechslungsreichen Parcours, von Strickhof-Lernenden vorbereitet und betreut, absolvieren oder die Vorstellung der «Freien Bühne Uster» im Märlistübli besuchen. Gespielt wurde das Stück «Äs Häxli fyret Wienacht».

Samichlaus und «ZO-BRASS»
Es war schon fast eine Herausforderung für die vielen Eltern mit kleinen Kindern, angesichts dieses reichhaltigen Kinderprogramms den Samichlaus mit Schmutzli und Esel nicht zu verpassen. Mit Sack und Pack traf er unter lautem Gebimmel um halb sechs auf dem Festplatz ein, um den Kindern nach Aufsagen eines Versli einen Samichlaussack zu schenken. Für weitere Abwechslung sorgten die musikalischen Einlagen der «ZO-BRASS». Und wer sich zwischendurch stärken wollte, konnte sich an den zahlreichen Ständen verpflegen oder sich mit vom Strickhof offeriertem Glühmost und Kürbissuppe aufwärmen. Und wem es draussen trotzdem noch zu kalt wurde, konnte sich im Adventsstübli, das dieses Jahr in der Strickhof-Mensa eingerichtet war, mit heissen Getränken richtig aufwärmen. (weid)



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