Am Strickhof wurde der erste Adventsmarkt aus der Taufe gehoben

09.12.2010

Nicht nur der Schnee und die Stände mit Lichtergirlanden verzauberten das Strickhofareal am 9. Dezember in einen stimmungsvollen Advents-Basar. Auch die Festwirtschaft, zahlreiche Aktivitäten und die vielen Besucher trugen dazu bei.

 

Hätte er anfangs Dezember nicht endlich stattgefunden, so hätte man ihn sofort erfinden müssen: den ersten Adventsmarkt am Strickhof in Lindau. Denn trotz klirrender Kälte und Schnee fanden gegen 1'000 Besucher den Weg zum vorweihnachtlichen Event mit fast 30 Ausstellern und zahlreichen Aktivitäten auf dem Strickhofareal. „Wir wollten auf dem Bauernhof einen stimmungsvollen Wohlfühl-Anlass für die ganze Familie veranstalten“, rief Strickhof-Direktor Ueli Voegeli den Gästen zu an seiner Ansprache auf dem Festgelände. Es solle gezeigt werden, dass auf dem Campus der Schule nicht nur gepaukt und gelehrt, sondern eben auch das Zusammenleben gepflegt werde, sagte der Direktor weiter.

Festwirtschaft, Ponyreiten und Streichelzoo

Um den Besucherinnen trotz der winterlichen Verhältnisse Angenehmes und vor allem Unvergessliches zu bieten, hatten sich Schülerinnen und Schüler, Mitarbeitende sowie ehemalige Schüler des Strickhofvereins denn auch mächtig ins Zeug gelegt. Für eine festlich gediegene Stimmung an den Marktständen sorgten hell leuchtende Lichtergirlanden im dunklen Nachthimmel, aber auch weihnachtliche Apero-Musik, unterbrochen durch urchige Klänge von Jagdhörnern. Ein loderndes Feuer spendete Wärme inmitten des Festgeländes. Für das leibliche Wohl sorgten heisse Kürbissuppe, Wurst und Brot und heisser Glühmost – zu geniessen war all dies auch in der schützenden Wärme der improvisierten Adventsstube. Zu degustieren gab es auch die strickhofeigenen Weine. Dazu passte der Käse von der Alp, auf der die Strickhof-Kühe gealpt werden. Auch die Kinder konnten sich bestens unterhalten: Angesagt waren Ponyreiten sowie ein Streichelzoo mit Schafen, Zwerggeissen und Eseln.

Kulinarische Köstlichkeiten und Adventsschmuck

An den Ständen war alles zu finden, was ein Adventsbasar überhaupt bieten kann: Von Wildschein-Würsten, Winzers Weinsuppe und selbstgebackenen Guetsli über Filzkunst, Schmuck, Metallkunstwerken, Klöpplerhandarbeit bis hin zu Adventsdekorationen und Spielzeugtraktoren. Unschwer zu erraten: letztere hatten die Lernenden am Strickhof selbst hergestellt. Denn ihnen bot der Anlass eine einmalige Gelegenheit, ihr Können darzustellen und sich mit ihren Produkten „dem Markt zu stellen“.

Bevor die Besucher wieder in ihre warme Stube heimkehrten, konnten sie Silvia Gosswiler vom Ehemaligenverein der Bäuerinnenschule Strickhof beim Adventskranz-Binden helfen: Entstehen sollte der grösste Adventskranz der Gemeinde Lindau.

Noch während das bunte Markttreiben des ersten Adventsmarkts in der über 150-jährigen Geschichte des Strickhofs noch voll im Gange war, hiess es schon: Der Adventsmarkt am Strickhof soll Tradition werden und auch in den kommenden Jahren stattfinden.



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