Strickhof Advents-Markt festigt Bande zu Lindau

12.12.2011

Über Tausend kleine und grosse Besucher genossen den vorweihnachtlichen Zauber am zweiten Adventsmarkt am 8. Dezember auf dem Strickhof Bauernhof.

Nicht nur die Aussteller aus den umliegenden Dörfern hatten sich mit ihrer bunten und originellen Palette an Selbstgemachtem gut gelaunt auf dem Strickhof-Areal am 8. Dezember eingefunden. Auch das Wetter spielte voll mit: Ein funkelnder Sternenhimmel und ein fast runder Mond folgten auf den fulminanten Sonnenuntergang in rosa und lila Farbtönen.

Attraktives Kinder-Programm

«Es gibt zwar vielerorts derzeit Chlausausstellungen, Christkindlimärkte und Weihnachtsverkäufe», stellte Strickhof-Direktor Ueli Voegeli in seiner Begrüssungsrede fest. «Aber nirgendwo sonst gibt es einen solchen Adventsmarkt wie hier am Strickhof mit diesem speziellen Bauernhof-Ambiente». In der Tat hatten die vielen anwesenden Kinder nicht nur Gelegenheit, Pony zu reiten, sondern konnten auch zu den Zwerggeissen ins Gehege gehen, um sie zu streicheln. Aber nur so lange, bis der Märchenerzähler Guido Anliker das 8. Adventsfenster gleich neben dem Streichelzoo öffnete und die dicht gedrängten kleinen Zuhörer mit seiner spannenden Weihnachtsgeschichte in seinen Bann zog. Weiter ging das Programm für die kleinen Gäste mit Brotbacken und Schminken. Zwischendurch konnten sie sich am hell lodernden Feuer in der Mitte des Marktplatzes aufwärmen oder sich zusammen mit ihren Eltern an einem der Essensstände mit Glühmost, Kürbissuppe, Wurst, Raclette oder feinen Crêpes verpflegen oder die Festwirtschaft im Adventsstübli geniessen.

Markt-Plattform für Strickhof-Lernende

Aber auch die «Grossen» kamen nicht zu kurz. So hatten sie Gelegenheit, den Jagdhörnern der Jäger zu lauschen und dazu die Würste, hergestellt aus Wildschweinen der umliegenden Wälder, zu probieren. Oder sie konnten den Strickhof Wein zusammen mit dem Strickhof Alpkäse degustieren und auch kaufen. Aus der Gemeinde Lindau mit ihren Dörfern Grafstal, Tagelswangen, Winterberg und Lindau präsentierten insgesamt rund 40 Aussteller ihre meist selbst hergestellten Sachen an ihren Ständen. Die Palette reichte von Pfeffermühlen aus Schweizer Holz mit Schweizer Mahlwerken über Selbstgestricktes und Handgeschneidertes bis zu Selbstgebackenem und selbst gemachter Konfitüre und Schmuck. Auch den Strickhof-Lernenden bot der Markt die ideale Gelegenheit, ihre in den praxisorientierten Unterrichtsfächern hergestellten Sachen eins zu eins zu vermarkten. Erwähnt seien speziell die Weihnachtsguetsli, die Spielzeug-Metall-Traktörli, die Holzbretter zum Aufschneiden von Wurst und Käse oder die Kerzenständer aus Holz, die sich als wahrer Renner entpuppten.

Begeistert vom Strickhof-Adventsmarkt zeigte sich auch Fritz Jenzer, Gemeindepräsident von Lindau: «Ein solcher Markt verstärkt den Zauber der Adventszeit und ist ein Lichtpunkt in unserer Gemeinde», sagte er erfreut. Der Adventsmarkt trage auch dazu bei, die immer schon guten Beziehungen zwischen der Gemeinde Lindau und dem Strickhof zu vertiefen, fuhr er fort in seinen Grussworten um abschliessend zu bemerken: «Es würde mich freuen, wenn der Markt zum festen Bestandteil der Adventaktivitäten in der Gemeinde wird».



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