Rübenerdfloh

Rübe mit deutlichen Schabstellen des Erdflohs. Wenn 50% der Rüben so aussehen, ist die Bekämpfungsschwelle deutlich überschritten. (Foto:Markus Ulrich)

Rübe mit deutlichen Schabstellen des Erdflohs. Wenn 50% der Rüben so aussehen, ist die Bekämpfungsschwelle deutlich überschritten. (Foto:Markus Ulrich)

ÖLN - Sonderbewilligung zur Bekämpfung des Rübenerdflohs 2019

Aufgrund der geänderten Beizung in der Rübenpille (kein Neonicotinoid (Gaucho)) dafür Force (Tefluthrin)) können oberirdisch fressende Schädlinge Frassschäden an Rüben verursachen. Anhand des Schadbildes muss aber ganz genau analysiert werden, wer den Schaden verursacht.

Schaben Rübenerdflöhe, entstehen dabei immer kreisrunde (ca. 2mm Durchmesser) Schabstellen. Die Schabstellen sind zu Beginn nicht durchgehend, erst wenn die Blätter weiterwachsen entsteht ein Löchlein. Einsatz eines bewilligten Pyrethroides mit Sonderbewilligung.

Erdschnakenlarven fressen nachts. Sie fressen vom Rand her am Blatt, fressen Blätter ab oder unterirdisch ganze Rüben, die dann schlapp werden. Köder Rimi, Cortilan oder Blocade streuen.
Schnecken fressen Blätter ab ähnlich wie Schnaken. Am Morgen findet man dünne, glänzende Schleimspuren auf dem Boden oder an Pflanzen. Schneckenköder streuen.

Betreffend Schabstellen, verursacht durch Rübenerdflöhe, keine Panik. 1-2 Schabstellen je Blatt sind noch keine Katastrophe.
Bedenken Sie, dass bei warmem Wetter weitere Flöhe aus dem Winterquartier einfliegen. Allenfalls eingesetztes Pyrethroid wirkt aber nur 1-3 Tage. Es wird wegen der Strahlung rasch abgebaut.
Zudem wird wegen dem zügigen Wachstum der Rüben der Kontaktinsektizidfilm auf den Rüben rasch löchrig. Pyrethroide nicht am Morgen sondern gegen Abend einsetzen.

Formular Sonderbewilligung Rübenerdfloh-Bekämpfung 2019

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