Weiterbildung für zukünftige Betriebsleiter

Die modulare, berufsbegleitende Ausbildung an der Betriebsleiterschule ist teilweise neu strukturiert worden. Auch gibt es eine neue Prüfungsordnung sowie neue Modullisten.

Die Betriebsleiterausbildung koordiniert der Schweizerische Bauernverband (SBV). Sie ist in einzelnen Punkten geändert worden - insbesondere gibt es eine neue Prüfungsordnung und eine Modulliste für das ganze Berufsfeld, das sechs Berufe umfasst, nämlich Landwirte, Obst- und Geflügelfachleute, Weintechnologen und Gemüsebauern. Den genauen Wortlaut der Prüfungsordnung und der Modullisten wird der SBV bekanntgeben. Die wichtigsten Neuerungen sind:

Berufsprüfung (BLS 1)

  • Bereits im ersten Ausbildungsteil, der Berufsprüfung (BP), erhalten betriebswirtschaftliche Fragen einen höheren Stellenwert. Neu braucht es für alle Berufe diese vier Pflichtmodule: persönliche und methodische Kompetenzen, Wirtschaftlichkeit des Betriebs, Marketing, Betriebsführung.
  • Für die BP müssen bereits die beiden ersten Teile der Betriebsstudie, nämlich der Ist-Zustand sowie die Analyse erarbeitet werden.
  • Neu braucht es eine Schlussprüfung für das Erreichen des eidgenössischen Fachausweises. Sie umfasst neben zwei schriftlichen Prüfungen zu Betriebswirtschaft und zu einem Wahlpflichtmodul der Produktionstechnik ein Fachgespräch auf dem Betrieb.
  • Wegen der zusätzlichen Pflichtmodule und der Erarbeitung der ersten beiden Teile der Betriebsstudie erfolgt der Unterricht in der BLS 1 neu wesentlich intensiver.
  • Eine Alterslimite gibt es in der neuen Prüfungsordnung nicht mehr.

Meisterprüfung oder Höhere Fachprüfung (BLS 2)

  • Die Vorbereitung zur Schlussprüfung umfasst neu die fünf Pflichtmodule ökonomische Planung und Finanzierung, Volkswirtschaft und Agrarpolitik, Agrarrecht und Unternehmensformen, Versicherungen mit Berufsvorsorge und Steuern sowie strategische Unternehmensführung.
  • Ein Businessplan wird erarbeitet.
  • Die Schlussprüfung umfasst eine schriftliche Prüfung sowie ein Fachgespräch zum Businessplan

Betriebsleiterschule 1

Unsere Referenten vermitteln Ihnen das aktuelle Fachwissen in der Produktionstechnik sowie der Betriebswirtschaft. Im und neben dem Unterricht profitieren Sie von den Diskussionen mit den Berufskollegen und bilden sich eine gefestigte Meinung zu den aktuellen Fragen. Die Ausbildung ist modular aufgebaut, Sie können den Kursinhalt individuell anpassen.

Betriebsleiterschule 2

Sie besuchen während den Wintermonaten die Kurstage in den betriebswirtschaftlichen Fächern, immer dienstags. Erfahrene Strickhof-Lehrer und externe Fachreferenten geben Ihnen Einblick in die Umsetzung der Agrarpolitik und vermitteln Ihnen ein vertieftes Fachwissen in den Spezialgebieten der Betriebswirtschaft, wie sie für zukünftige Betriebsleiter wichtig sind. Parallel zum Unterricht und den Prüfungen in den Modulen bereiten Sie sich auf die Schlussprüfung vor. Erfolgreiche Absolventen der Schlussprüfung erhalten das Diplom als Meisterlandwirt.

 

 

Zusätzliche Informationen zum Inhalt

Leiterin Betriebsleiterschule

Leiterin Betriebsleiterschule

Christine Rudmann

Christine Rudmann

Höhere BerufsbildungTelefon:+41 58 105 99 58E-Mail:Infos zur Person

Sekretariat

Sekretariat

Nicole Schlüssel

Nicole Schlüssel

Sekretariat Höhere BerufsbildungTelefon:+41 58 105 98 06E-Mail:Infos zur Person

Informationsveranstaltung

Info-Abende

Dienstag, 21. März 2017, 19.30 Uhr im Strickhof Lindau

Dienstag, 9. Mai 2017, 19.30 Uhr im Strickhof Lindau

Unterrichtszeiten

BLS 1:
Unterrichtstage: Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag, pro Tag 7 Lektionen.
Die Module werden entweder in Blöcken oder an einem feststehenden Tag in der Woche angeboten.
BLS 2: Unterrichtstag: Dienstag mit je 8 Lektionen.
 

Anmeldeunterlagen Betriebsleiterschule

Anmeldung Einzelmodule