Getreidehähnchen

Schadbild
Die Getreidhähnchen Larven verursachen einen streifigen Blattfrass. Sie fressen nur die oberste, grüne Blattschicht, daher das streifig, weisse Schadbild.

Bekämpfungsschwelle
Gegen Getreidehähnchenlarven können bei überschrittener Bekämpfungsschwelle (1 schmutzige Larve oder 1 Ei im Durchschnitt je Halm (beide auszählen)) ohne Sonderbewilligung Häutungshemmer (Dimilin, Difus, Nomolt) oder Audienz + Heliosol (oder BreakThru) eingesetzt werden.
Für die Auszählung müssen 10x5 Halme angeschaut werden.

Bei der Verwendung von Audienz ist zur Steigerung des Wirkungsgrades das Netzmittel Heliosol zwingend beizumischen. Siehe Schreiben der Firma OMYA (Kasten rechts).

Erfahrungsgemäss hat es auf im Herbst spät gesäten Schlägen oder auf Sommerweizen mehr Getreidehähnchen, da die Adulten Hähnchen zur Eiablage "zarte" Blätter bevorzugen.

Beantragen einer Sonderbewilligung
Werden bei der Auszählung mehr als 2.5-3 Hähnchenlarven und Eier ausgezählt, kann im Kanton Zürich eine Sonderbewilligung für das Mittel Biscaya oder Reldan 22 beantragt werden.
Für die Sonderbewilligung braucht es zwingend folgende Angaben: Ausgezählte Anzahl Eier bzw. schmutzige Larven im Durchschnitt je Halm (10x5 Pflanzen auszählen), Parzellenname, Sorte, Saatzeitpunkt. 

Anträge für Sonderbewilligungen sind zu richten an:
Strickhof Fachstelle Pflanzenschutz, Markus Hochstrasser, Tel. 058 105 98 19 oder 058 105 98 00 (Sekretariat)

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