öLN (Ökologischer Leistungsnachweis)

Zeitfenster für alle Spritzarbeiten

In der Zeit vom 1. November 2015 bis 15. Februar 2016 ist das Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln und Schneckenmitteln im Acker- und Futterbau nicht erlaubt. Dieses Zeitfenster gilt nicht für Spezialkulturen wie Reben, Obstbau, Beeren, Gemüsebau.

Zum Bodenschutz: (Punkt 4 der Richtlinien)

  • Am 31.8. ist eine Kultur auf der Parzelle: = keine Auflagen Beispiele: Zuckerrüben oder Mais
  • Am 31.8. ist keine Kultur auf der Parzelle: Beispiele: abgeerntetes Getreidefeld, Rapsstoppeln

 

Auszug aus der DZV vom Dezember 2015 für das Jahr 2016
(vollständige Version siehe rechts > weitere Unterlagen)

5 Geeigneter Bodenschutz
5.1 Bodenbedeckung
5.1.1 Bei Kulturen die vor dem 31. August geerntet werden, muss das Zwischenfutter oder die Gründüngung in der Talzone vor dem 1. September und in der Hügel- oder in der Bergzone I vor dem 15. September angesät werden. Die Bodenbedeckung der betreffenden Parzelle muss bis mindestens am 15. November erhalten bleiben.

5.1.2 Kann der Termin vom 1. September beziehungsweise vom 15. September namentlich wegen einer späteren Ernte oder einer Unkrautbehandlung nicht eingehalten werden, so muss das Zwischenfutter oder die Gründüngung bis spätestens am 30. September angesät werden. Die Bodenbedeckung auf der betreffenden oder einer mindestens gleich grossen anderen Fläche mit Zwischenfutter oder Gründüngung muss bis mindestens am 15. Februar des Folgejahres erhalten bleiben.

Eine Parzelle gilt als geerntet, sobald mehr als die Hälfte ihrer Fläche oder mehr als 1 Hektare abgeerntet ist. Bei Getreide zählt das Dreschen als Ernte (und nicht das Stroh sammeln)

Die Gründüngung darf vor dem 15. November gemulcht werden. In Ausnahmefällen und nur mit einer Sonderbewilligung der kantonalen Fachstelle für Pflanzenschutz darf die Gründüngung mit einem Totalherbizid behandelt werden. Der Boden darf frühestens am 15. November bearbeitet werden.