Maisprofis aufgepasst: Ausschreibung Mais-Siliermeisterschaft !

Das Potential bezüglich Gehalt und Qualität ist beim Silomais noch nicht ausgeschöpft. Mit sinkenden Preisen in der Produktion von Milch und Fleisch steigt die Bedeutung des betriebseigenen Futters. Die standortgerechte Wahl der Maissorte, die Saat und Pflege des Mais ist sicher wichtig. Die Wahl des Ernteverfahrens, die Einlagerung und der Ablauf des Gärprozesses sowie die Entnahme haben aber einen entscheidenden Einfluss auf die Grundfutterqualität. Damit verbunden sind auch die Kosten für die Verfahren von der Saat bis zur Futterkrippe. Kostensenkungspotential ist auch bei der Herstellung von Silomais vorhanden. Der Betriebsleiter sollte die Fähigkeit besitzen, seine Maissilage korrekt zu beurteilen. Um all diese Kriterien zu beherrschen, benötigt der Landwirt das Fachwissen. Eine Mais-Siliermeisterschaft gibt ihm die Möglichkeit, sich im Wettbewerb mit seinen Berufskollegen zu messen und vom Erfahrungsaustausch zu profitieren. Das Ziel ist es, das Qualitätsbewusstsein für das betriebseigene Grundfutter zu fördern.Die Preisverleihung der Kategoriensieger und des Gesamtsiegers wird anlässlich der Jubiläums-GV der Silio-Vereinigung Zürich-Nordwestschweiz im März 2010 vorgenommen.


Teilnehmende Betriebe – Ablauf der Mais-Siliermeisterschaft

Betriebe/Betriebsgemeinschaften aus allen Kantonen Sämtliche Maissorten für die Herstellung von Silomais Bewertung nach 3 Betriebskategorien

  • Hochsilo
  • Flach (Fahr-)silo
  • Siloballen

Beurteilungskriterien und Bewertung

  • 20% - Sensorische Einschätzung der eigenen Maissilage
  • 50% - Qualität der Maissilage (Analyse mit Gärsäuremuster, Dichte, pH-Wert usw.)
  • 30% - Beurteilung der Wirtschaftlichkeit (Verfahrenskostenvergleich)

Resultate

27.12.2011
Resultate der Maissiliermeisterschaft 2009pdf

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