Milchwirtschaftliche Beratung Plantahof - Strickhof

Für Milchproduzenten, gewerbliche und industrielle Milchverarbeiter, Alpbetriebe, Hofverarbeiter sowie weitere Lebensmittelbetriebe.

Die Milchwirtschaftliche Beratung Plantahof-Strickhof ist eine neutrale und unabhängige Stelle für Fragen von der Milchproduktion bis hin zum verarbeiteten Endprodukt. Wir bieten praxisorientierte Lösungen und helfen bei aktuellen Problemsituationen.

Das Beratungsgebiet umfasst die Kantone ZH, SZ, SH, ZG, GL und GR. Unsere Ansprechpartner sind Milchproduzenten, Hofverarbeitungs- und Sömmerungsbetriebe, sowie Verarbeitungsbetriebe auf gewerblicher wie auch industrieller Ebene.

Wir beraten auch weiter interessierte Personen, Organisationen, Firmen und Medien und sind engagiert in der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

Dienstleistungen vor Ort und Fachauskünfte

  • Qualitätsförderung in der Milchproduktion und Milchverarbeitung
  • Praxisorientierte Lösungen im Bereich Eutergesundheit, Hygiene und Reinigung
  • Melktechnik und Installationen
  • Mängelbeseitigung nach Inspektionen
  • Fabrikations- und Betriebsanalysen mit Interpretation der Resultate
  • Fachunterstützung bei Um- und Neubauten sowie Installationen
  • Entwicklung von innovativen Milchprodukten
  • Erstellung und Unterstützung von angepassten QM Unterlagen

Öffentlichkeitsarbeit

  • Zusammenarbeit mit den Forschungsanstalten
  • Fachvorträge und Fachartikel in diversen Institutionen
  • Vermittlerfunktion zwischen Amtsstellen und der Praxis
  • Erteilung von fachspezifischen Auskünften an Private und Institutionen

Ausbildung

  • Ausbildung von Landwirten und Milchtechnologen an diversen Schulstandorten in der Schweiz
  • Praxisnahe Aus- und Weiterbildungskurse
  • Fachreferate und Moderation von Arbeitskreisen und ERFA Gruppen
  • Organisation und Durchführung von Fachtagungen; z.T. in Zusammenarbeit mit weiteren Organisationen (Verbund Plantahof-Strickhof, Milchwirtschaftlichen Organisationen, Forschungsanstalten und Fachverbänden)

 

Die vier Berater der Milchwirtschaftlichen Beratung Plantahof-Strickhof

Ernst Friedli: «Qualitativ hochstehende Produkte sind das A und O in jedem Verarbeitungsbereich. Mit der Käseproduktion verarbeiten wir immer noch am meisten Milch zu innovativen Produkten, wie der Bündner Bergkäse, die ganze "Natürli" Spezialitätenkäse-Pallete und viele weitere einzigartige Kreationen von gewerblichen und industriellen Verarbeitungsbetrieben. Um eine All-in-one-Beratung anbieten zu können, ist die Zusammenarbeit mit den Labors und anderen Beratungsorganisationen eine wichtige Voraussetzung.»

Christoph Mächler: «Die Betriebe werden grösser, der Druck nimmt zu. Es ist aber nicht nur Quantität sondern immer noch Qualität gefragt. Eine gute Grundbildung und eine aktive Weiterbildung ist eine wichtige Voraussetzung um dies zu erfüllen. Es ist wichtig, dass wir auf allen Ebenen aktiv sind um so an die Basis zu gelangen. So verstehen wir die Bedürfnisse und können darauf eingehen. Unsere individuellen Beratungen, sei es bei Milchproduzenten oder Milchverarbeitern, tragen dazu bei qualitativ hochstehende Produkte herzustellen. Dies ist Voraussetzung um auch in Zukunft auf dem Markt bestehen zu können.»

Stefan Bless: «Mit der regionalen Verarbeitung von Berg- und Alpmilch erzielen wir einzigartige Qualitätsprodukte. Die Konsumenten schätzen Spezialitäten mit einem regionalen Bezug aus unseren Bergkantonen. Nur mit täglichem Engagement von Milchproduzenten und -verarbeitern können wir das hohe Niveau halten.»

Bruno Beereli: «Da in den Alpen immer noch ein sehr grosser Anteil der Arbeit von Menschenhand verrichtet wird, hat die gegenseitige Arbeitsablösung und Aushilfe im Sommer einen hohen Stellenwert. Mit dem Alpsennenkurs bilden wir das Alppersonal für die hohen und eigenen Anforderungen des Alpbetriebes aus. Aus der Zusammenarbeit von Plantahof und Strickhof erhoffe ich mir sehr viel Wissensgenerierung im Bereich der vielseitigen Zusammenarbeit von Tal- und Alpbetrieben.»

Die Milchwirtschaftliche Beratung Plantahof-Strickhof befasst sich mit sämtlichen Problemkreisen der Milchwirtschaft ausgehend von der Milchproduktion über die gewerbliche und industrielle Milchverwertung bis hin zu den Fragen und Aufgaben des QS-Managements und den internationalen Normen von IFS und BRC.

Die Aufträge im Bezug auf die Analytik haben wir ausgelagert und arbeiten direkt mit den zertifizierten Laboratorien der Diagnostik, wie LaBeCo GmbH Alberswil, Diavet Bäch und der ALP Liebefeld zusammen.

Die Wechselwirkung zwischen Tier, Melktechnik und Milchhergabe sowohl in einfachen Standeimeranlagen wie auch in Betrieben mit Absauganlagen, Melkständen aber auch in automatischen Melksystemen werden künftig einen Schwerpunkt in unserer Beratung sein.

Wenn wir davon ausgehen, dass weiterhin viele kleinere und mittlere Betriebe die Milchproduktion aufgeben und folglich die durchschnittlichen Milchliefermengen, je Milchproduktionsbetrieb, im vergleichbaren Masse zunehmen werden, ergibt sich ein dringender Handlungsbedarf.

Dies ist ein wichtiger Punkt um die Melkarbeit zu optimieren und die damit verbundene Arbeitsbelastung nicht übermässig ansteigen zu lassen.

Der Rationalisierungsgedanke darf aber nicht die Melker-Kuhbeziehung in den Hintergrund drängen. Nach wie vor ist es die Melkperson welche das Wohlfühlempfinden der Kuh erspüren und allfällige Korrekturen bei der Melkarbeit auslösen muss. Sie muss z.B die optimale Oxytocinwirkung der Kuh erspüren, damit verbunden den idealen Melkablauf auslösen, diesen überwachen und letzten Endes auch den Prozess korrekt beenden oder mit der richtigen Einstellung der Abnahmeautomatik beenden lassen.

In diesem Beobachten und Erspüren liegt der Kern der erfolgreichen Melkarbeit. Das Fühlen mit der Hand am Euter orientiert uns über das vollständige Leeren des Euters. Kurz; hier erhalten wir "Infos" über den Gesundheitszustand des Euters, über den korrekten Ablauf der Milchhergabe und damit verbunden über das oben erwähnte Wohlfühlempfinden der Kuh.

Mit diesem Spüren und Überwachen, eingebunden müssen die Augen sein, die mit einem gezielten Blick auf das Manometer auch geringfügige Vacuumabweichungen (Schwankungen) erkennen. Ebenso nimmt das geübte Ohr abweichende Pulszahlen und Pulszyklen des Pulsators wahr.

Wer so mit seinen Sinnen die Melkarbeit verrichtet, der hat seine Herde im Auge und im Sinn. Anormalitäten werden frühzeitig erkannt, Ursachen werden hinterfragt, Lösungen dementsprechend eingeleitet und der Melkerfolg ist sichergestellt.

Hier sehen wir von der Milchwirtschaftlichen Beratung Plantahof-Strickhof die entscheidenden Ansatzpunkte. Unsere Beratungsbesuche konzentrieren sich primär auf die Melkzeit in den Beratungsbetrieben.

Wir wollen die Tiere bei der Milchabgabe beobachten, die Arbeit des Melkpersonals kritisch unter die Lupe nehmen und die Funktion der Anlage während des eingentlichen Melkprozesses anlaysieren.

Daraus ergeben sich Problemlösungsansätze, praxisorientierte und den Betriebsverhältnissen angepasste Verbesserungsvorschläge.

Die vielen positiven Reaktionen aus den ursprünglichen Problembetrieben und die erfolgreiche Reduktion von überhöhten Zellzahlen belegen dass wir mit unserem Beratungskonzept auf dem richtigen Weg sind!!

Zusätzliche Informationen zum Inhalt

Kontakt

Ernst Friedli

Ernst Friedli

Fachstellen & DienstleistungenTelefon:+41 58 105 98 48E-Mail:Infos zur Person
Christoph Mächler

Christoph Mächler

Fachstellen & DienstleistungenTelefon:+41 43 888 53 58E-Mail:Infos zur Person