Bodenproben

Bodenproben sind das Hilfsmittel, um den Nährstoffgehalt im Boden exakt bestimmen zu können. Neben den Nährstoffbedürfnissen der Kultur muss auch der Nährstoffzustand des Bodens bekannt sein, um gezielt - bedarfs- und umweltgerecht - Düngen zu können.  

Mit Bodenproben lassen sich auch Schadstoffe im Boden bestimmen.

PKMg-Bodenproben

Optimal ist eine regelmässige Beprobung alle 3-4 Jahre im Ackerbau, alle 4-6 Jahre im Futterbau. Bei Spezialkulturen wenden Sie sich bitte an die jeweilige Fachstelle. Im ÖLN gilt ein Beprobungsintervall von 10 Jahren.

  • Fachstelle Gemüse: Tel. 058 105 91 74
  •  Fachstelle Obst: Tel. 058 105 91 70
  •  Rebbaukommissariat: Tel. 058 105 91 20

Die für die Bodenprobenentnahme erforderlichen Utensilien (Bohrstock (Ganzsonde), Plastiksäcke, Auftragsformulare) finden Sie in jeder Landi.  Die gestochenen Bodenproben können Sie anschliessend zur Weiterleitung in die Bodenlabore wiederum dorthin zurückbringen. Eine Liste der aktuell zugelassenen Labors für den ÖLN finden Sie auf der rechten Seite.

 

Nmin- Bodenproben

Mit diesen Bodenproben wird der Nitrat- und Ammoniumgehalt im Boden bestimmt.  Diese werden bei Getreide und Raps bei Vegetationsbeginn entnommen und  bei Hackfrüchten im Zeitpunkt der Kopfdüngung. Nmin-Bodenproben dienen der Optimierung der N-Düngung.  Eine Nmin-Bodenprobe ist immer eine Momentaufnahme.  Ergebnisse lassen sich weder auf andere Parzellen und Kulturen noch auf andere Jahre übertragen.

Alternativen zu Nmin-Bodenproben bzw. zur Optimierung der N-Düngung

  • Schätzmethode (=Methode der korrigierten Normen) siehe GRUDAF 2009 oder Wirz Handbuch
  • Sensor- & pflanzenbasierte Steuerung der N-Düngung: Düngungsfenster, Chlorophyllmessungen (N-Tester, N-Sensor:    www.landor.ch)

 

Falls Sie Bodenproben nicht selber stechen können oder wollen, dann können Ihnen folgende Homepages weiterhelfen:                 www.santokom.ch