Terrainveränderungen

Böden können ihre wichtigen Funktionen nur dann erfüllen, wenn diese in ihrem Aufbau nicht beeinträchtigt oder durch Schadstoffe belastet sind. Terrainveränderungen sind in der Regel nur dann möglich, wenn der Boden bereits durch frühere bauliche Eingriffe in ihrem Aufbau bereist stark verändert wurden (anthropogen beeinflusst). Darunter fallen:

  • Unbefriedigende Rekultivierungen oder erfolgte Terrainveränderungen (z.B. ehemalige Materialentnahmestellen, Ablagerungsorte, Gewässerkorrekturen, Strassenbau)
  • Degradierte organische Böden (=entwässerte Moore)

Bei Terrainveränderungen gilt grundsätzlich das Verbesserungsgebot, d.h. Gegenüber dem Ausgangszustand muss die aktuelle Nutzungseignungsklasse um mindestens eine Einheit verbessert werden!

Wann ist eine Baubewilligung nötig?

unter 500 m2 und unter  1 m Schütthöhe Keine Baubewilligung erforderlich
über 500 m2 oder über 1 m Schütthöhe Baubewilligung erforderlich
über 5000 m2 Baubewilligung zusätzlich mit bodenkundlicher Baubegleitung erforderlich

Falls Sie eine Terrainveränderung vorhaben und eine Baubewilligung brauchen, ist dies der Gemeinde zu melden. Nutzen Sie dazu das Meldeblatt auf der rechten Seite.

Die Projektierung, Ausführung und Folgebewirtschaftung hat nach den Richtlinien Bodenrekultivierung zu erfolgen.