Hecken, Feld- und Ufergehölze

Foto: René Gämperle, Strickhof

Foto: René Gämperle, Strickhof

Nieder-, Hoch- oder Baumhecke, Windschutzstreifen, Baumgruppen, bestockte Böschung, heckenartiges Ufergehölz

Auflagen  
Bestockte Fläche  
Düngung Keine
Pflanzenschutzmittel Keine
Pflege Sachgerecht, nur während der Vegetationsruhe erlaubt, mind. alle acht Jahre, abschnittweise und maximal auf einem Drittel der Fläche
Krautsaum  
Fläche beidseitig ein Grün- oder Streueflächenstreifen von mind. 3 bis 6 m
Pflege Schnitt mind. alle drei Jahre

Mulchen nicht erlaubt

Abführen des Schnittgutes obligatorisch

1. Schnitt und Herbstweide: analog zur  ext. genutzten Wiese

In Weiden ist die Weidenutzung erlaubt, frühester Weidetermin jedoch zum Zeitpunkt des 1. Schnittes

Verpflichtungsdauer mind. 8 Jahre
Anrechenbarkeit Bestockte Fläche inkl. Krautsaum als Hecke anmelden
Beitrag Beiträge
Zusätzliche Anforderungen für die Qualitätsstufe II gemäss Kt. ZH  Bestockte Fläche mind. 2 m breit

Nur aus heimischen Strauch- & Baumarten bestehend

Mind. 2 folgender Anforderung sind zu erfüllen:

1. durchschnittlich 5 Baum- & Straucharten pro 10 m

2. Anteil dornentragender Arten mind. 20%

3. Krautsaum auf besonnter Seite mind. 6 bis max. 10 m breit

4. 10 % der Gesamtfläche mit wertvollen Kleinstrukturen (Stein- & Asthaufen über 50 cm Höhe)

5. Pro 30 m mind. ein landschaftstypischer Baum (Umfang mind. 170 cm auf 150 cm oder Durchmesser 55 cm)

Gesamter Krautsaum darf maximal zweimal pro Jahr genutzt werden, erster Teil gemäss 1. Nutzungstermin für Ökowiesen, zweiter Teil sechs Wochen später. Die Staffelung und das Schnittintervall werden bei jedem Schnitt beibehalten. Für die erste geschnittene Hälfte heisst das, das sie frühestens 12 Wochen nach dem ersten Schnitt nocheinmal geschnitten werden darf.

Einsatz von Mähaufbereitern verboten

  Richtlinien Qualitätserhebung

 

Zusätzliche Informationen zum Inhalt