Buntbrachen

Foto: René Gämperle, Strickhof

Foto: René Gämperle, Strickhof


Mit einheimischen hauptsächlich aus ein- bis mehrjährigen Ackerwildkräutern angesäte bzw. bewachsene Fläche

Anlage  
Standort

Nur in der Tal- und Hügelzone

Vor der Aussaat als Ackerfläche inkl. Kunstwiesenoder mit Dauerkulturen (Reben, Obst, Beeren usw.) belegt

Ansaat

Von den Forschungsanstalten empfohlene Saatmischung (Ausnahmen: Sonderbewilligung)

Bewirtschaftungsauflagen  
Düngung Keine
Pflanzenschutzmittel Nesterbehandlung von Problempflanzen zulässig, sofern diese nicht mit angemessenem Aufwand mechanisch bekämpft werden können.
Pflege

Reinigungsschnitt bei grossen Unkrautdruck im Ansaatjahr erlaubt

Ab 2. Jahr Schnitt oder mulchen der halben Fläche zwischen 1. Oktober bis 15. März erlaubt, auf der geschnittenen Fläche ist zudem eine oberflächliche Bodenbearbeitung erlaubt

Das Schnittgut muss nicht abgeführt werden

Verpflichtungsdauer Mind. 2 Jahre bis maximal 8 Jahre

Verlängerung (Sonderbewilligung) möglich 

Auflösung frühestens am 15. Februar des dem letzten Beitragsjahres folgenden Jahres

Auf dem gleichen Standort frühestens in der vierten Vegetationsperiode wieder eine Brache (Rotations- oder Buntbrache) anlegen

Ausschlusskriterien Winde oder Quecke: mehr als 33% Deckungsgrad

Totaler Grasanteil: mehr als 66% Deckungsgrad

Blacke: mehr als 20 Pflanzen pro Are

Ackerkratzdisteln: Mehr als 1 Nest pro Are

Ambrosia: Nulltoleranz und Meldepflicht

Invasive Neophyten müssen mechanisch bekämpft werden

Beitrag Beiträge

 

Zusätzliche Informationen zum Inhalt