Obstbau

Obst baut der Strickhof auf 4.65 Hektaren an, sowohl in Lindau als auch in Wülflingen. Das macht 10‘000 Obstbäume in der Obstanlage und 105 Hochstämmer auf der Weide. Den Hauptharst machen die Tafeläpfel aus mit 109 Tonnen geernteten Äpfeln im 2011, gefolgt vom Mostobst mit 11 Tonnen und den Tafelbirnen mit 9 Tonnen. Aber auch Zwetschgen, Kirschen und Holunder gedeihen in der Strickhof-Obstanlage. Dass das Obst ab Betrieb verkauft wird, ist auf dem Strickhof-Betrieb eigentlich nur eine Nebenerscheinung. Die Obstanlage ist vielmehr da, um die Strickhof-Lernenden direkt am Lernobjekt, am Obstbaum, auszubilden und somit Anschauungsunterricht direkt vor dem Schulzimmer zu bieten. An Bedeutung gewonnen hat dies insbesondere in den letzten drei Jahren, seit die angehenden Obstfachmänner und –frauen am Strickhof ausgebildet werden und nicht mehr, wie vorher, am damaligen Berufsbildungszentrum Wädenswil BZW.

Zusätzlich besteht seit langer Zeit eine relativ enge Zusammenarbeit mit der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil. Die Forschenden sind froh, dass sie ihre Sortenversuche mit 35 verschiedenen Sorten auch am Strickhof durchführen können. Dabei geht es darum, die Sorten auf die Resistenz gegen Feuerbrand, Mehltau und Schorf zu prüfen.

Hier geht's zum Plan der Obstanlage in Lindau und Winterthur-Wülflingen.

Zusätzliche Informationen zum Inhalt

Bereichsleitung

Bereichsleitung

Andreas Klöppel

Andreas Klöppel

Ausbildungs- + VersuchsbetriebTelefon:+41 58 105 98 39E-Mail:Infos zur Person